Moodle: Staatskundeprojekt Pt.1

Endlich ist Moodle auch bei uns im Schulhaus angekommen und es war für mich schnell klar, dass ich dieses Tool so schnell wie möglich in meinen Unterricht integrieren möchte. An Ideen – wie, was, wann, warum ich Moodle einsetzen könnte – fehlte es nicht. Leider, denn so hat man die Qual der Wahl…. welche Idee(n) soll man denn nun in die Tat umsetzen?

Nach einem Gespräch zwischen Kopierer und nächster Stunde stand fest, dass ich mein erstes Moodle-Projekt nicht alleine in Angriff nehmen werde, sondern eine Mitstreiterin an meiner Seite haben werde. Zusätzlich haben wir das Glück, an unserem Gymnasium einen E-Coach (oder wie immer er sich auch nennt) zu haben, der sich schnell von unserer Idee begeistern liess und uns tatkräftig unterstützen wird. Inhalt des Projekts soll die Staatskunde (Schweiz) sein.

Warum gerade dieses Thema? Naja, warum nicht!?😉

Gründe dafür gibt es verschiedene: Einerseits zieht sich bei mir die Staatskunde immer (unkontrollierbar) in die Länge, weil entweder die Schüler so interessiert sind und stundenlang auf hohem Niveau – sonst würde ich das nicht tolerieren – über aktuelle politische Themen diskutieren können/wollen, oder sie so des-interessiert sind, dass die Trägheit kaum zu überwinden ist. Andererseits sind viele Basics der Staatskunde dazu geeignet, dass die Schüler sie selbst erarbeiten können, ohne dass der Lehrer ihnen permanent die Hand halten muss. (Ich bin generell ein grosser Fan davon – sehr zum Leidwesen meiner geplagten Schüler – ihnen die Verantwortung für die Wissensaneignung zu übertragen, anstatt sie Schritt für Schritt an der Leine zu haben.)

Das Projekt steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber ich möchte die Grundidee dennoch jetzt schon kurz skizzieren. Unser Lehrplan besagt, dass wir auf gymnasialer Stufe in der 5. Klasse (ein Jahr vor der Matura) drei Wochenlektionen Geschichte haben und das Thema Staatskunde im Lehrplan steht. Meistens sind die Wochenlektionen in eine Einzel- und eine Doppelstunde gegliedert. Ziel soll es nun sein, die Doppelstunde sinnvoll für Plenumsarbeiten in Modulform (Diskussionen, Aufträge, Vorträge etc.) zu nutzen; so kann jeder Lehrer seine Schwerpunkte/Interessen individuell gestalten, wobei wir einen Grundstock an Modulen erarbeiten werden. Die Einzelstunde soll für die selbständige Erarbeitung der Grundlagen durch die Schüler zur Verfügung stehen, sei es im Computerraum und/oder im Schulzimmer.

Moodle wird zweierlei zum Einsatz kommen. Die Schüler können sich hier ihre Aufträge, Arbeitsblätter etc. selber runterladen und für die Lehrer (und je nach Ziel/Augabenstellung auch den Schülern) werden neben den Grundlagen auch die Module zur Verfügung stehen.

Eine grobe Grundlagen- resp. Modul-Aufteilung steht schon, aber davon werde ich ein nächstes Mal berichten.

Für alle die Moodle nicht kennen, hier ein paar informative Links:

Moodle dt.     Moodle engl.     Wikipedia

To be continued….

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